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SAA-Gepäckhaftung und Haftungsbedingungen

Wir tun unser Bestes, um sicherzustellen, dass Ihr Gepäck mit Sorgfalt behandelt wird. Während Sie auf Ihr verzögertes Gepäck warten, unternehmen wir alle angemessenen Anstrengungen, damit Ihnen möglichst wenig Unannehmlichkeiten entstehen. Wenn Sie nicht in dem Land wohnen, in dem Sie angekommen sind, erstatten wir Ihnen angemessene Kosten für den Kauf essentieller Artikel, unter Anwendung der folgenden Richtlinien:

  • Erstattung für den Kauf von Artikeln des täglichen Bedarfs erfolgt gegen Vorlage von Belegen. Ohne Vorlage von Belegen können wir leider keine Erstattung vornehmen.
  • Der folgende vorläufige Ausgabenzuschuss wird pro Kunde, der mit einem von SAA ausgeführten Flug fliegt, für maximal fünf Tage gezahlt:
  • Passagiere der Economy Class haben Anspruch auf 75 USD (oder den entsprechenden Betrag in der Landeswährung) pro Tag, und
  • Passagiere der Business Class haben Anspruch auf 100 USD (oder den entsprechenden Betrag in der Landeswährung) pro Tag.

Wir verpflichten uns zu einem fairen und gerechten Ausgleich zur Deckung von Verlusten, die Ihnen aus dem Verlust oder der Beschädigung von Gepäckstücken entstehen. Die Gesamthaftung für ein aufgegebenes Gepäckstück ist in Abhängigkeit von Ihrem Reiseplan durch das Warschauer Abkommen oder das Montrealer Übereinkommen beschränkt.

Wir entschädigen Sie für angemessen dokumentierte und verifizierbare Schäden bis zur Höhe der Haftungsbeschränkung. Gegenstände von erheblichem Wert sollten Sie im Handgepäck mit sich führen, einschließlich elektronischer Geräte, Computerausrüstung, Kameras und Schmuck. In unseren Beförderungsbedingungen werden konkrete Gegenstände aufgeführt, die von der Haftung ausgeschlossen sind, wenn Sie sie mit dem Gepäck aufgeben.

Bitte lesen Sie unsere Allgemeinen Beförderungsbedingungen, damit ein sicherer und angenehmer Flug gewährleistet ist.

  • Sie können die vollständige Gepäckrichtlinie hier herunterladen. SAA behält sich das Recht vor, diese Gepäckrichtlinie zu ändern, falls dies erforderlich ist.
  • 9.1 Sonderfreigepäck (für Inlands- und Auslandsreisen)

    9.1.1 Die Sondergepäckvorschriften gelten nur für SA-Flüge. (ausgenommen die Serien SA 1000, 2000, 7000, 8000)

    9.1.2 Sportausrüstung – Angeln – (Angelruten – können befördert werden, so lange sie nicht größer sind als 200 cm)

    9.1.3 Freigepäck

    Sie können eine bestimmte Menge Gepäck kostenlos mit sich führen, vorbehaltlich der Einhaltung unserer Bedingungen und Beschränkungen. Informationen hierzu erhalten Sie von unseren autorisierten Vertretern und auf unserer Website www.flysaa.com.

    9.2 Übergepäck

    Für die Beförderung von Gepäckmengen, die über das Freigepäck hinausgehen, wird eine Gebühr fällig. Die Höhe der Gebühren können Sie bei Ihrem Reiseveranstalter vor Ort oder beim Büro von South African Airways erfragen. Oder klicken Sie hier, um sich die Liste ausdrucken zu lassen.

    9.3. Gegenstände, die nicht befördert werden können

    9.3.1 Folgende Gegenstände dürfen nicht im Gepäck befördert werden:

    9.3.1.1 Gegenstände, bei denen es sich nicht um Gepäck gemäß Klausel 1 handelt;

    9.3.1.2 Gegenstände, die eine Gefahr für das Flugzeug oder Personen oder Besitztümer an Bord des Flugzeugs darstellen können, wie in den Technical Instructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air (dt.: Technische Anweisungen für den sicheren Lufttransport von Gefahrgütern) der International Civil Aviation Organization (ICAO), in den Gefahrgutvorschriften der International Air Transport Association (IATA) und in unseren Vorschriften definiert (weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von uns);

    9.3.1.3 Gegenstände, die gemäß geltenden Gesetzen, Vorschriften oder Erlassen von Start- oder Zielländern nicht befördert werden dürfen;

    9.3.1.4 Gegenstände, von denen wir berechtigterweise annehmen, dass sie für die Beförderung ungeeignet sind, weil sie aufgrund ihres Gewichts, ihrer Größe, ihrer Form oder ihrer Eigenschaften gefährlich oder nicht sicher sind oder weil sie zerbrechlich oder verderblich sind. Informationen über nicht akzeptable Gegenstände erhalten Sie auf Anfrage von uns.

    9.3.2 Schusswaffen und Munition beliebiger Art dürfen nicht als oder im Aufgabegepäck befördert werden. Wir können solche Gegenstände als Teil Ihres Freigepäck akzeptieren und helfen Ihnen beim Einchecken solcher Gegenstände. Schusswaffen dürfen nicht geladen und nicht entsichert sein und müssen auf geeignete Weise verpackt werden. Die Beförderung von Munition unterliegt den Vorschriften der ICAO und der IATA, wie in Klausel 9.3.1.2 ausgeführt.

    9.3.3 Waffen wie Schwerter, Messer und ähnliche Gegenstände können als Aufgabegepäck befördert werden, wenn Sie dies wünschen, dürfen jedoch nicht in die Flugzeugkabine gebracht werden.

    9.3.4 Folgende Gegenstände dürfen nicht im Aufgabegepäck befördert werden: zerbrechliche oder verderbliche Gegenstände, Kunstwerke, Geld, Schmuck, Edelmetalle, Computer, persönliche elektronische Geräte, Mobiltelefone, Kameras, Audio- und Videoausrüstung, Verhandlungspapiere, Wertpapiere oder andere Wertgegenstände, Geschäftsunterlagen, Reisepässe oder andere Identifikationsdokumente oder Muster.

    9.3.5 Wenn trotz des Verbots Gegenstände, die in Klausel 9.3.1, 9.3.2 und 9.3.4 aufgeführt sind, im Gepäck transportiert werden, übernehmen wir keine Verantwortung für den Verlust oder die Beschädigung solcher Gegenstände.

    9.4 Recht auf Ablehnung der Beförderung

    9.4.1 Vorbehaltlich Klausel 9.3.2 und 9.3.3 lehnen wir die Beförderung von in Klausel 9.3 beschriebenen Gegenständen als Gepäck ab und sind berechtigt, die Weiterbeförderung solcher Gegenstände bei Entdeckung zu verweigern. Das Durchsuchungsrecht stellt unabhängig von der Ausübung weder unsere ausdrückliche noch unsere stillschweigende Zustimmung zur Beförderung von Gegenständen innerhalb Ihres Gepäcks dar, die andernfalls von der Beförderung ausgeschlossen wären.

    9.4.2 Wir sind berechtigt, die Beförderung von Gegenständen als Gepäck abzulehnen, von denen wir berechtigterweise annehmen, dass sie für die Beförderung aufgrund ihrer Größe, ihrer Form und ihres Gewichts, ihres Inhalts, oder ihrer Eigenschaften oder aus sicherheitstechnischen oder betrieblichen Gründen oder aus Gründen des Komforts der übrigen Passagiere für den Transport ungeeignet sind. Informationen über nicht akzeptable Gegenstände erhalten Sie auf Anfrage von uns.

    9.4.3 Wir sind berechtigt, die Beförderung von Gegenständen als Gepäck abzulehnen, wenn hierfür Gründe in Bezug auf Sicherheit, Schutz oder betriebliche Abläufe vorliegen, einschließlich Gepäck, das Ihnen nicht gehört und dass Sie zu Ihrem Gepäck hinzugefügt haben. Dies bezieht sich auf Gepäck oder Gegenstände innerhalb Ihres Gepäcks, die Ihnen von einem Dritten übergeben wurden oder Gepäck, das Sie für eine andere Person transportieren und dessen Inhalt Sie nicht kennen. Dies ist anzumelden. Werden solche Gegenstände identifiziert, ohne dass Sie uns darüber informiert haben, kann dies zur Verweigerung der Beförderung und unter Umständen zur Einleitung von gerichtlichen Schritten führen. Wir übernehmen keine Haftung für solche Gepäckstücke und haben Anspruch auf Schadloshaltung durch Sie in Bezug auf Ansprüche oder Verluste, die aus Beschädigungen solcher Gepäckstücke entstehen.

    9.4.4 Wir sind berechtigt, die Beförderung von Gepäck abzulehnen, das unserer angemessenen Einschätzung nach nicht ordnungsgemäß und sicher in geeigneten Behältern verpackt ist. Informationen über Verpackungen und Behälter, die wir nicht akzeptieren, erhalten Sie von uns auf Anfrage.

    9.5 Durchsuchungsrecht

    Aus Gründen der Sicherheit und des Schutzes können wir Sie bitten, uns eine Durchsuchung und einen Scan Ihrer Person sowie Ihres Gepäcks zu gestatten. Wenn Sie nicht anwesend sind, kann Ihr Gepäck in Ihrer Abwesenheit durchsucht werden mit dem Zweck der Feststellung, ob Sie im Besitz von in Klausel 9.3.1 beschriebenen Gegenständen oder von Schusswaffen, Munition oder Waffen sind, die uns nicht in Übereinstimmung mit Klausel 9.3.2 oder 9.3.2 vorgelegt wurden oder ob Ihr Gepäck solche Gegenstände enthält. Wenn Sie nicht bereit sind, dieser Aufforderung nachzukommen, können wir uns weigern, Sie und Ihr Gepäck zu befördern. Falls im Rahmen der Durchsuchung oder des Scans Schäden an Ihrer Person oder Ihrem Gepäck entstehen, haften wir dafür nicht, es sei denn, diese Schäden sind durch unser fehlerhaftes Zutun oder unsere Fahrlässigkeit entstanden.

    9.6 Aufgabegepäck

    9.6.1 Nachdem Sie uns Gepäck zum Einchecken übergeben haben, verwahren wir es und stellen einen Gepäckanhänger für jedes aufgegebene Gepäckstück aus.

    9.6.2 Am Aufgabegepäck muss Ihr Name oder eine andere persönliche Form der Identifizierung angebracht sein.

    9.6.3 Aufgabegepäck wird nach Möglichkeit im selben Flugzeug befördert wie Sie selbst, es sei denn, wir entscheiden uns aus Gründen der Sicherheit, des Schutzes oder des betrieblichen Ablaufs dafür, es auf einem anderen Flug zu befördern. Wenn Ihr Aufgabegepäck auf einem nachfolgenden Flug befördert wird, stellen wir es Ihnen zu, es sei denn, die vor Ort geltenden Gesetze machen Ihre Anwesenheit am Zoll erforderlich.

    9.7 Handgepäck

    9.7.1 Wir sind berechtigt, maximale Abmessungen und/oder Gewichtsgrenzen für Gepäck vorzugeben, das Sie mit an Bord des Flugzeugs nehmen. Wenn wir solche Vorgaben nicht machen, muss Ihr Handgepäck unter Ihren Vordersitz oder in ein geschlossenes Gepäckfach in der Flugzeugkabine passen. Wenn Ihr Gepäck nicht auf diese Weise verstaut werden kann, muss es als Aufgabegepäck befördert werden.

    9.7.2 Gegenstände, die nicht für die Beförderung im Frachtraum geeignet sind (z. B. empfindliche Musikinstrumente) und die nicht die Anforderungen aus vorstehender Klausel 9.7.1 erfüllen, sind nur dann für die Beförderung im Gepäckfach an Bord zugelassen, wenn Sie uns im Vorfeld informiert und eine Genehmigung erhalten haben. Gegebenenfalls sind für diesen Service zusätzliche Gebühren zu zahlen.

    9.8 Abholung und Zustellung von Aufgabegepäck

    9.8.1 Vorbehaltlich Klausel 9.6.3 sind Sie aufgefordert, Ihr Aufgabegepäck abzuholen, sobald es Ihnen am Zielort oder bei der Zwischenlandung zur Verfügung gestellt wird. Sollten Sie Ihr Gepäck nicht innerhalb einer angemessenen Frist abholen, sind wir berechtigt, eine Lagergebühr zu berechnen. Wird Ihr Aufgabegepäck nicht innerhalb von drei (3) Monaten ab dem Zeitpunkt der Zurverfügungstellung abgeholt, sind wir berechtigt, es zu entsorgen, ohne dass dabei Ihnen gegenüber eine Haftungsverpflichtung entsteht.

    9.8.2 Ausschließlich der Inhaber des Gepäckbelegs und des Gepäckidentifikationsanhängers hat Anspruch auf Herausgabe des Aufgabegepäcks.

    9.8.3 Wenn eine Person, die die Herausgabe von Aufgabegepäck fordert, den Gepäckbeleg nicht vorlegt und das Gepäck nicht durch einen Gepäckidentifikationsanhänger identifizieren kann, geben wir das Gepäck nur dann an diese Person heraus, wenn sie ihren Anspruch auf das Gepäck zu unserer Zufriedenheit belegen kann; wenn wir dies fordern, ist diese Person verpflichtet, eine angemessene Sicherheit zu hinterlegen, um uns für Verluste, Schäden oder Ausgaben zu entschädigen, die uns gegebenenfalls in Folge einer solchen Zustellung entstehen.

    9.9 Tiere

    Wenn wir der Beförderung Ihrer Tiere zustimmen, erfolgt die Beförderung vorbehaltlich der folgenden Bedingungen:

    9.9.1 Sie haben sicherzustellen, dass Tiere wie Hunde, Katzen, Hausvögel und andere Haustiere in einem geeigneten Käfig untergebracht sind und dass gültige Gesundheits- und Impfbescheinigungen, Einfuhrgenehmigungen und sonstige, im Ziel- oder Transitland geforderten Dokumente vorliegen; andernfalls lehnen wir die Beförderung von Tieren ab. Für eine solche Beförderung können weitere, von uns vorgegebene Bedingungen gelten, die wir auf Anfrage zur Verfügung stellen.

    9.9.2 Wenn das Tier, einschließlich Käfig und Futter, als Aufgabegepäck akzeptiert wird, fällt es nicht unter die Freigepäckmenge sondern gilt als Übergepäck, für das Sie eine entsprechende Gebühr zu zahlen haben. Tiere werden nicht in der Flugzeugkabine befördert, sondern in einem geeigneten Käfig im Frachtraum des Flugzeugs.

    9.9.3 Führhunde, die Passagiere mit Behinderungen begleiten, werden kostenlos zusätzlich zur Freigepäckmenge befördert, vorbehaltlich der Einhaltung der von uns vorgegebenen Bedingungen, die wir auf Anfrage vorlegen.

    9.9.4 Wenn die Beförderung nicht den Haftungsregeln des Abkommens unterliegt, übernehmen wir keine Verantwortung für Verletzungen, Verlust, Krankheit oder Tod eines Tieres, zu dessen Beförderung wir uns bereit erklärt haben, es sei denn es liegt Fahrlässigkeit unsererseits vor.

    9.9.5 Wir übernehmen keine Haftung, wenn nicht alle erforderlichen Ausfuhr-, Einfuhr-, Gesundheits- oder sonstigen Dokumenten in Bezug auf die Einfuhr oder den Transit eines Tieres in oder durch ein Land, ein Bundesland oder ein Territorium vorliegen. Die das Tier befördernde Person hat uns alle daraus angemessener Weise entstehenden Bußgelder, Kosten, Verluste oder Verbindlichkeiten zu erstatten.

  • 16.1 Die Haftung von South African Airways (Proprietary) Limited sowie von jedem an Ihrer Reise beteiligten Beförderer wird von seinen eigenen Beförderungsbedingungen bestimmt. Unsere Haftungsbestimmungen sind in dieser Klausel ausgeführt.

    16.2 Abgesehen von hierin ausgeführten anderslautenden Regelungen unterliegen internationale Reisen gemäß dem Abkommen den Haftungsregeln des Abkommens. Es wird Bezug genommen auf die Sondervereinbarung, die wir anwenden (Klausel 16.4).

    16.3 Wenn Ihre Beförderung den Haftungsregeln des Abkommens nicht unterliegt oder damit nicht übereinstimmt, gelten die folgenden Regeln:

    16.3.1 Jede Schadenersatzverpflichtung unsererseits wird durch Fahrlässigkeit, rechtswidriges Handeln oder Unterlassung auf Ihrer Seite reduziert, wenn dies nach geltendem Recht den Schaden verursacht oder dazu beiträgt.

    16.3.2 Wir haften ausschließlich für Schäden, die während der Beförderung auf Flügen oder Flugsegmenten entstehen, bei denen unsere Fluglinienkennung im Befördererfeld des Tickets für den Flug oder das Flugsegment erscheint. Wenn wir für die Beförderung durch eine andere Fluggesellschaft ein Ticket ausstellen oder Gepäck einchecken, handeln wir als Vertreter für die andere Fluggesellschaft. Nichtsdestotrotz können Sie in Bezug auf Aufgabegepäck einen Anspruch gegenüber dem ersten oder letzten Beförderer geltend machen.

    16.3.3 Für Schäden an Handgepäck haften wir nur dann, wenn diese durch Fahrlässigkeit unsererseits verursacht wurden.

    16.3.4 Wir haften nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass wir uns an die geltenden Gesetze halten.

    16.3.5 Mit Ausnahme der Fälle einer Handlung oder Unterlassung, die entweder in der Absicht, Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen wurde, dass wahrscheinlich ein Schaden eintreten wird, beschränkt sich unsere Haftung für beschädigtes aufgegebenes Gepäck auf 19 SDR pro Kilo und bei Beschädigung eines nicht aufgegebenen Gepäckstücks auf 376 SDR pro Passagier, wenn das Warschauer Abkommen auf Ihre Reise anwendbar ist. In den Fällen, in denen das Montrealer Übereinkommen anwendbar ist, beschränkt sich unsere Haftung für aufgegebenes und nicht aufgegebenes Gepäck auf 1131 SDR. Sollte das geltende Recht jedoch andere Haftungshöchstbeträge vorsehen, gelten diese anderen Höchstbeträge. Ist das Gewicht des Gepäckstücks nicht auf dem Gepäckschein vermerkt, wird angenommen, dass das Gesamtgewicht des aufgegebenen Gepäckstücks nicht das Gewicht des für die entsprechende Reiseklasse erlaubten Freigepäcks überschreitet. Wird im Fall eines aufgegebenen Gepäckstücks schriftlich ein höherer Wert auf Grund einer Haftungserweiterung angegeben, beschränkt sich unsere Haftung auf den höheren angegebenen Wert.

    16.3.6 Abgesehen von in diesen Bedingungen ausdrücklich anders geregelten Umständen haften wir Ihnen gegenüber ausschließlich für erstattungsfähige Entschädigungen für belegte Verluste und Kosten in Übereinstimmung mit dem Abkommen.

    16.3.7 Wir haften nicht für Schäden, die durch Ihr Gepäck verursacht wurden. Sie sind verantwortlich für und erstatten uns alle Schäden, die anderen Personen oder Besitztümern, einschließlich unserer Besitztümer, durch Ihr Gepäck entstanden sind.

    16.3.8 Unsere Schadenersatzverpflichtung in Bezug auf Gegenstände, die gemäß Klausel 9.3 nicht im Aufgabegepäck enthalten sein dürfen, einschließlich zerbrechliche oder verderbliche Gegenstände, Gegenstände von besonderem Wert, elektronische Geräte, Schmuck, Edelmetalle, Computer, persönliche Ausstattung, Verhandlungspapiere, Wertpapiere oder andere Wertgegenstände, Geschäftsunterlagen, Reisepässe oder andere Identifikationsdokumente oder Muster, übersteigt vorbehaltlich aller uns zur Verfügung stehenden Rechtsmittel keinesfalls die im Abkommen vorgesehenen Haftungsobergrenzen.

    16.3.9 Wir übernehmen keine Verantwortung für Krankheiten, Verletzungen oder Behinderungen, einschließlich Todesfälle, die auf Ihren körperlichen Zustand oder eine Verschlechterung Ihres körperlichen Zustandes zurückzuführen sind.

    16.3.10 Der Beförderungsvertrag, einschließlich dieser Beförderungsbedingungen und der Haftungsausschlüsse, gilt für unsere autorisierten Vertreter, Dienstbeauftragten, Mitarbeiter und Handlungsbevollmächtigten in derselben Weise wie er für uns gilt. Der gesamte von uns oder von diesen autorisierten Vertretern, Dienstbeauftragten, Mitarbeitern und Handlungsbevollmächtigten einklagbare Betrag übersteigt nicht die Summe unserer eigenen Haftung, falls zutreffend.

    16.3.11 Durch diese Bedingungen wird nicht auf Haftungsausschlüsse oder -beschränkungen unter dem Abkommen oder geltenden Gesetzen verzichtet, es sei denn, dies wird ausdrücklich erklärt.

    16.4 Internationale Beförderung - Sondervereinbarung

    16.4.1 An die Bestimmungen aus dieser Klausel 16.4 sind andere, an Ihrer Reise beteiligte Beförderer nicht gebunden, es sei denn, diese erklären dies ausdrücklich Ihnen gegenüber.

    16.4.2 Wir stimmen zu, dass wir in Bezug auf jede internationale Beförderung von Passagieren, für die das Abkommen gilt, durchgeführt auf Flügen oder Flugsegmenten, bei denen unser Fluggesellschaftkennungscode im Befördererfeld auf dem Ticket für den Flug oder das Flugsegment erscheint:

    16.4.2.1 die Haftungsbeschränkung gemäß Klausel 22(1) in Bezug auf Schadenersatzansprüche unter Artikel 17 des Abkommens nicht geltend machen;

    16.4.2.2 keinen Gebrauch von Rechtsmitteln unter Artikel 20(1) des Abkommens in Bezug auf den Anteil eines solchen Anspruchs, der nicht über 100.000 SDR liegt, machen;

    16.4.2.3 unverzüglich und in jedem Fall innerhalb von fünfzehn (15) Tagen nach Feststellung der Identität der natürlichen Person, die Schadenersatzansprüche geltend machen kann, die Vorauszahlungen leisten, die erforderlich sind, um unmittelbare wirtschaftliche Bedürfnisse zu erfüllen und zwar im Verhältnis zur bestehenden Notlage.

    16.4.2.4 Unbeschadet Abs. 16.4.2.3 darf eine Vorauszahlung nicht unter dem Gegenwert von 16.000 SDR in EUS pro Passagier liegen, wenn ein Todesfall vorliegt.

    16.4.2.5 Eine Vorauszahlung durch uns unter dieser Klausel stellt kein Haftungsanerkenntnis dar und kann mit allen Beträgen verrechnet werden, die nachfolgend auf der Grundlage unserer Haftung gezahlt werden, ist jedoch nicht erstattungspflichtig, es sei denn, wir weisen nach, dass der Schaden vollumfänglich oder anteilig durch die Fahrlässigkeit des verletzten oder verstorbenen Passagiers oder unter Umständen entstanden ist, in Bezug auf die nachfolgend nachgewiesen wird, dass die Person, die die Vorauszahlung erhalten hat, den Schaden fahrlässig verursacht oder dazu beigetragen hat oder keinen Anspruch auf eine solche Entschädigung hatte.

    16.5 Abgesehen von ausdrücklich hierin beschriebenen Umständen stellen diese Bedingungen keinen Verzicht auf einen Haftungsausschluss oder eine Haftungsbeschränkung oder ein anderes, uns unter dem Abkommen oder gemäß geltendem Recht zustehendes Rechtsmittel dar. Unbeschadet der allgemeinen Gültigkeit des Vorstehenden stellen diese Bedingungen keinen Verzicht auf einen Haftungsausschluss oder eine Haftungsbeschränkung oder ein anderes, uns unter dem Abkommen oder gemäß geltendem Recht in Bezug auf Todesfälle, Verwundungen oder sonstige Personenschäden gegenüber Sozialversicherungen oder ähnlichen Instanzen oder Personen dar, die verpflichtet sind, eine Entschädigung in Bezug auf den Todesfall, die Verwundung oder den sonstigen Personenschaden zu zahlen oder bereits gezahlt haben. Solche Ansprüche unterliegen den Obergrenzen gemäß Klausel 22(1) sowie den Rechtsmitteln gemäß Artikel 20(1) des Abkommens. Wir entschädigen den Passagier oder seine Angehörigen für erstattungsfähige Schadenersatzansprüche, die über von Sozialversicherungen oder ähnlichen Instanzen erhaltene Zahlungen hinausgehen.

    16.5.1 Beförderung innerhalb von Südafrika

    Für jede Beförderung auf unseren Inlandsflügen innerhalb Südafrikas, für die das Abkommen nicht gilt, liegt die Haftungsgrenze gegenüber jedem Passagier für Todesfälle, Verwundungen oder sonstige Personenschäden bei 1.000.000 R (eine Million Rand), einschließlich Rechtskosten und Kosten, die dem Nachweis des Schadenanteils sowie der Tatsache, dass der Vorfall das Ergebnis von Fahrlässigkeit unsererseits war, unterliegen; diese Obergrenze gilt allerdings nicht für Handlungen oder Unterlassungen, die mit der Absicht Schaden zu verursachen oder auf rücksichtslose Weise und in dem Wissen, dass daraus voraussichtlich ein Schaden entsteht, ausgeführt werden.

  • Die Annahme des Gepäcks durch den Inhaber des Gepäckbelegs ohne Beschwerde zum Zeitpunkt der Zustellung reicht als Nachweis aus, dass das Gepäck in gutem Zustand und in Übereinstimmung mit dem Beförderungsvertrag zugestellt wurde, es sei denn, sie legen einen anderen Beweis vor.

    Wenn Sie in Bezug auf Schäden an Aufgabegepäck einen Anspruch geltend machen oder eine Klage anstrengen wollen, müssen Sie uns darüber informieren, sobald Sie den Schaden entdeckt haben und spätestens innerhalb von sieben (7) Tagen nach Inempfangnahme des Gepäcks. Wenn Sie in Bezug auf die Verzögerung von Aufgabegepäck einen Anspruch geltend machen oder eine Klage anstrengen wollen, müssen Sie uns darüber innerhalb von einundzwanzig (21) Tagen ab dem Tag der Übergabe des Gepäcks informieren. Eine solche Mitteilung bedarf der Schriftform und ist unverzüglich nach Feststellung des Schadens oder der Verzögerung zu übermitteln, in jedem Fall jedoch innerhalb der vorstehend genannten Frist.

    17.2 Klagebeschränkungen

    Schadenersatzansprüche erlöschen, wenn nicht innerhalb von zwei (2) Jahren ab dem Datum der Ankunft am Zielort oder dem Datum, an dem das Flugzeug hätte ankommen sollen oder dem Datum, an dem die Beförderung stoppte, Klage erhoben wird. Die Berechnung der Verjährungsfrist erfolgt gemäß geltenden Gesetzen oder durch Feststellung des Gerichts, dem die Entscheidung anheim gestellt wird.
    Hinweis: Bei Inlandsbeförderung (d. h. vollumfänglich innerhalb von Südafrika) beträgt die Verjährungsfrist drei Jahre.