Durch die weitere Nutzung von flysaa.com stimmen Sie den Geschäftsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie der Website sowie der Verwendung von Cookies für die Zeit Ihrer Nutzung der Website zu.

Von Johannesburg, dem Luftverkehrsknotenpunkt von SAA, fliegt die nationale Fluggesellschaft Südafrikas über 35 Zielorte in ganz Afrika, dem Nahen Osten, Asien, Europa, Australien sowie Nord- und Südamerika an. Seit unserem ersten Flug im Februar 1934 heißen wir die Welt in Südafrika willkommen, indem wir ihr die Herzlichkeit und Großzügigkeit des Landes zeigen.

Wir haben uns zu einer globalen Fluggesellschaft entwickelt - 14 Skytrax Awards, die uns als beste afrikanische Fluggesellschaft und Afrikas erste 4-Sterne-Fluggesellschaft auszeichnen - und streben stets nach Höchstleistung und Innovation.

Man wird jedoch nicht über Nacht zur besten Fluggesellschaft Afrikas. Wir blicken auf über 80 Jahre Erfahrung in Sachen Höchstleistung und Innovation zurück. Es folgen einige innovative Höhepunkte, mit denen wir uns seit acht Jahrzehnten, in denen wir Afrika in die Welt gebracht haben, von der Konkurrenz abheben:

1930er

South Africa Airways nahm den Betrieb am 1. Februar 1934 auf, als die südafrikanische Regierung das Vermögen und die Verbindlichkeiten von Union Airways übernommen hatte. Die Airline wurde in South African Airways (SAA) umbenannt und fiel unter die Kontrolle der South African Railways and Harbour Administration (südafrikanische Verwaltungsbehörde für Schienen- und Hafenverkehr).

Am 1. November 1934 stellte SAA die Junkers Ju 52/3m vor, das erste mehrmotorige Flugzeug, das für Inlandsflüge zum Einsatz kam. Im Laufe der 1930er Jahre erwarb die Fluggesellschaft kontinuierlich mehr Flugzeuge, darunter den ersten 10-Sitzer, die Junkers Ju 86s, die DC-3s, die Constellation L-749As, die Lockheed Lodestar, die DC-7Bs Vickers Viscounts und die Boeing 707.

1940er

Im April 1945 wurde die International Air Transport Association (IATA) in Havana gegründet, und SAA zählte zu den 44 aktiven Gründungsmitgliedern.

Im November 1945 führte SAA den Springbok Service und damit den ersten Interkontinentalflug ein. Abflugort war Palmietfontein, es gab Zwischenlandungen in Nairobi, Khartoum, Cairo, Castel Benito und Bournemouth, und die Flugzeit betrug 34 Stunden.

SAA modernisierte den Service und das Entertainment an Bord, indem man Stewardessen auf Inlandsflügen einsetzte und auf dem Direktflug von Johannesburg nach Kapstadt ein Kinoprogramm zeigte.

1950er

Die offizielle Eröffnung des Jan Smuts International Airport fand am 17. April 1952 in Kempton Park statt. 1953 hob eine von SAA betriebene BOAC Comet in Johannesburg Richtung London ab; damit waren wir die erste Fluggesellschaft außerhalb des Vereinigten Königreiches, die Düsenflugzeuge betrieb.

Im November 1957 ging der erste SAA-Flug nach Perth. Heute ist unser Wallaby Service einer von nur zwei Direktflügen von Australien nach Afrika. Der andere Direktflug ist ein Code-Sharing-Flug von SAA und Quantas.

1960er

In den 1960er Jahren erweiterte South African Airways das orangefarbene Abzeichen am Heck auf die gesamte Flotte.

Im März 1967 führten wir mit dem Wallaby Service den ersten wöchentlichen Düsenflug zwischen Südafrika und Australien ein.

1968 fand ein Eröffnungsflug von Johannesburg nach Rio de Janeiro mit einer Boeing 707 statt.

Im Geschäftsjahr 1968/1969 beförderte SAA erstmals über eine Million Passagiere.

1970er

In den 1970er Jahren kamen Neuankömmlinge hinzu: die erste Boeing 747B, die ZS-SAN Lebombo und der Airbus Blesbok. Gleichzeitig waren wir bestrebt, unser Verkehrswachstum auf inländischen und regionalen Strecken zu verbessern, indem wir zwölf Boeing 737, drei Boeing 747SP und vier Airbus A300 anschafften.

Am 23. März 1976 stellte eine SAA Boeing 747SP (Special Performance) einen Rekord für den längsten kommerziellen Non-Stop-Flug auf, als sie von Seattle nach Kapstadt flog und dabei die Strecke von 16.560 km in 17 Stunden und 22 Minuten zurücklegte.

Am 24. April 1976 startete South African Airways den ersten kommerziellen Flug mit einer Boeing 747SP. Das Flugzeug wurde auf der Strecke Johannesburg-Lissabon-Rom-Athen eingesetzt.

Am 06. Januar 1977 hob die Boeing 747SP zu ihrem ersten planmäßigen Flug von Johannesburg nach Sydney ab. An Bord gab es Audio-Entertainment und ein Filmprogramm.

1980er

Im April 1981 führte South African Airways ein Drei-Klassen-Angebot für einen Australienflug ein: Blue Diamond First Class, Gold Class für Geschäftsreisende und Silver Class für Reisende der Economy-Klasse.

Aufgrund der Wirtschaftssanktionen wurden Flüge nach New York im November 1986 ausgesetzt. Die USA verzichtete auf ihre Landerechte in Südafrika. Im darauf folgenden Jahr ergriff die australische Regierung dieselben Maßnahmen gegen Südafrika.

1990er

Zum ersten Mal seit 28 Jahren verkehrten SAA-Flüge über den Sudan und Ägypten. Die Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika wurden aufgehoben, und der Flugverkehr nach New York und Australien wurde wieder aufgenommen.

An Bord von Inlandsflügen führte SAA mehrsprachige Begrüßungen auf Englisch, Zulu, Sotho und Afrikaans ein. Auf internationalen Flügen wurden die Passagiere in der jeweiligen Sprache des Reiseziels begrüßt.

Das Ausbildungsprogramm für Kadettpiloten wurde eingeführt, um zuvor benachteiligten Personen die Möglichkeit zu geben, sich zum Piloten ausbilden zu lassen.

Am 24. Juni 1995 sorgte Kapitän Laurie Kay in einer SAA Boeing 747 für einen der denkwürdigsten Momente in der Welt des Sports, indem er sein Flugzeug kurz vor dem Finale der Rugbyweltmeisterschaft über den Ellis Park steuerte. Ein Rugby-Sportjournalist beschrieb das Ereignis als „vollkommen unerwartet, brillant ausgeführt, absolut begeisternd“ und als ein Ereignis, das immer in Erinnerung bleiben wird.

Am 22. März 1977 legte sich SAA eine neue Firmenidentität zu: das Heck der Flugzeuge schmückten ab sofort die Farben der südafrikanischen Nationalflagge: rot, blau, gold, schwarz und grün. Auch wenn das Flying Springbok-Logo zwischenzeitlich aufgegeben wurde, behält SAA den Begriff Springbok in seinem Funkspruchsignal bei.

2000er

South African Airways startet ein umfassendes Flottenerneuerungsprogramm und ernennt Airbus zu seinem Lieferanten. Die Fluggesellschaft platziert einen gigantischen Auftrag, der 41 neue Flugzeuge und einen Wert von 3,5 Milliarden USD umfasst - der größte Düsenflugzeugkauf in der Geschichte Afrikas.

SAA führte ein Online-Check-in-System sowie einen Self-Check-in-Kiosk ein, um Passagieren die Möglichkeit des einfacheren, unkompliziertern und schnelleren Eincheckens zu geben.

SAA unterzeichnet einen 200-Millionen-Dollar-Deal mit Rolls Royce zur Ausstattung der neun A340-600 Flugzeuge der Airline mit den Trent 500 Motoren von Rolls Royce.

Nach einer mehr als 40 Jahre andauernden Abwesenheit wurde Südafrika wieder als Mitglied in die International Civil Aviation Organization aufgenommen. Anschließend wurden wir im April 2006 Mitglied der globalen Star Alliance, und damit kam der nahtlose weltweite Flugverkehr. Außerdem stellten wir im Rahmen der globalen Netzwerkanforderungen zwei Star-Alliance-Flugzeuge vor - eine 737-800 und den Airbus A340-600.

2005 wurde SAA die erst nicht saudi-arabische Fluggesellschaft, die Medina anflog, um muslimische Pilger zur Hadsch zu befördern.

Am 29. November 2007 wurden wir zum stolzen offiziellen Beförderer des südafrikanischen Rugby Teams, der Springboks, und unterzeichneten einen Sponsorenvertrag mit South African Rugby.