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Die Anfänge von South African Airways lassen sich auf den 01. Februar 1934 datieren, als die südafrikanische Regierung das Vermögen und die Verbindlichkeiten von Union Airways übernahm. Die Airline wurde in South African Airways (SAA) umbenannt und fiel unter die Kontrolle der South African Railways and Harbour Administration (südafrikanische Verwaltungsbehörde für Schienen- und Hafenverkehr).
Am 01. November 1934 stellte SAA die Junkers Ju 52/3m vor, das erste mehrmotorige Flugzeug, das für Inlandsflüge zum Einsatz kam. Im Laufe der 1930er Jahre erwarb die Fluggesellschaft kontinuierlich mehr Flugzeuge, darunter den ersten 10-Sitzer, die Junker Ju 86s, die DC-3s, die Constellation L-749As, die Lockheed Lodestar, die DC-7Bs Vickers Viscounts und die Boeing 707.
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde SAA in zwei Flügel aufgeteilt: einen dem Verteidigungsministerium unterstellten Verteidigungsflügel und einen von der Verwaltungsbehörde kontrollierten kommerziellen Flügel. Die gesamte Flotte sowie 22 % des Personals wurden vom Verteidigungsministerium übernommen.
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Am 24. Mai 1940 wurde South African Airways zu einer Militär-Airline, und alle kommerziellen Flüge wurden bis Dezember 1944 eingestellt. Im April 1945 wurde die International Air Transport Association (internationale Flugtransportvereinigung) in Havana gegründet, und SAA war unter den 44 aktiven Gründungsmitgliedern.
SAA modernisierte den Service und das Entertainment an Bord, indem man Stewardessen auf Inlandsflügen einsetzte und auf dem Direktflug von Johannesburg nach Kapstadt ein Kinoprogramm zeigte.
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Am 17. April 1952 fand die offizielle Eröffnung des Jan Smuts International Airport in Kempton Park statt. Im Jahr darauf startete SAA seinen ersten Comet Springbok Service von London nach Johannesburg unter Einsatz einer BOAC Comet und wurde damit zur ersten Fluggesellschaft außerhalb Großbritanniens, die Düsenmaschinen betrieb.
Die SAA-Flotte wuchs weiter, nachdem der Transportminister angekündigt hatte, drei Boeing Intercontinental Düsenflugzeuge zur Lieferung im Jahr 1960 bestellen zu wollen.
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In den 1960er Jahren gab es zahlreiche Neuerungen. South African Airways erweiterte das orangefarbene Abzeichen am Heck auf die gesamte Flotte. Im März 1967 führten wir den ersten wöchentlichen Düsenflug zwischen Südafrika und Australien ein. Im Folgejahr fand ein Eröffnungsflug vom Jan Smuts Airport nach Rio de Janeiro mit einer Boeing 707 statt.
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Am 24. April 1976 startete South African Airways den ersten kommerziellen Flug mit einer Boeing 747SP. Das Flugzeug wurde auf der Strecke Johannesburg - Lissabon - Rom - Athen eingesetzt.
In den 70ern konnten wir außerdem einige Neuzugänge willkommen heißen: unsere erste Boeing 747B, ZS-SAN "Lebombo" und den Airbus "Blesbok". Gleichzeitig waren wir bestrebt, unser Verkehrswachstum auf inländischen und regionalen Strecken zu verbessern, indem wir zwölf Boeing 737, drei Boeing 747SP und vier Airbus A300 anschafften.
Am 06. Januar 1977 hob die Boeing 747SP zu ihrem ersten planmäßigen Flug von Johannesburg nach Sydney ab. An Bord gab es Audio-Entertainment und ein Filmprogramm.
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Im April 1981 führte South African Airways ein Drei-Klassen-Angebot für einen Australienflug ein: Blue Diamond First Class, Gold Class für Geschäftsreisende und Silver Class für Reisende der Economy Class.
Aufgrund von wirtschaftlichen Sanktionen wurden Flüge nach New York im November 1986 ausgesetzt. Die USA verzichteten auf ihre Landerechte in Südafrika. Im darauf folgenden Jahr ergriff die australische Regierung dieselben Maßnahmen gegen Südafrika.
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Die 90er Jahre stehen für positive Veränderungen und erneuerte Beziehungen. Zum ersten Mal seit 28 Jahren verkehrten SAA-Flüge über den Sudan und Ägypten. Die Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika wurden aufgehoben, und der Flugverkehr nach New York und Australien wurde wieder aufgenommen.
Am 25. März 1994 erhielt South African Express Airways eine Lizenz zum inländischen Betrieb, und South African Airways wurde zum Teilhaber.
An Bord von Inlandsflügen führte SAA mehrsprachige Begrüßungen auf Englisch, Zulu, Sotho und Afrikaans ein. Auf internationalen Flügen wurden die Passagiere in der jeweiligen Sprache des Reiseziels begrüßt.
Das Ausbildungsprogramm für Kadettpiloten wurde eingeführt, um zuvor benachteiligten Personen die Möglichkeit zu geben, sich zum Piloten ausbilden zu lassen. Am 22. März 1977 legte sich SAA eine neue Firmenidentität zu. Das Heck der Flugzeuge schmückten ab sofort die Farben der südafrikanischen Nationalflagge: rot, blau, gold, schwarz und grün.
Südafrika unterzeichnete einen Deal im Wert von 1,4 Milliarden Rand, durch den die SAirGroup, die Holdinggesellschaft von Swissair, einen 20-%-Anteil an South African Airways erhielt.
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South African Airways startet ein umfassendes Flottenerneuerungsprogramm und ernennt Airbus zu seinem Lieferanten. Die Fluggesellschaft platziert einen gigantischen Auftrag, der 41 neue Flugzeuge und einen Wert von 3,5 Milliarden USD umfasst - der größte Düsenflugzeugkauf in der Geschichte Afrikas.
Um das Einchecken einfacher, reibungsloser und schneller zu machen, führt SAA ein Online-Check-In-System und einen Kiosk zum Self-Check-In ein.
SAA unterzeichnet einen 200-Millionen-Dollar-Deal mit Rolls Royce zur Ausstattung der neun A340-600 Flugzeuge der Airline mit den Trent 500 Motoren von Rolls Royce.
Nach einer mehr als 40 Jahre andauernden Abwesenheit wurde Südafrika wieder als Mitglied in die International Civil Aviation Organisation (internationale Zivilluftfahrtorganisation) aufgenommen. Anschließend wurden wir im April 2006 Mitglied der globalen Star Alliance, und damit kam der nahtlose weltweite Flugverkehr. Außerdem stellten wir im Rahmen der globalen Netzwerkanforderungen zwei Star-Alliance-Flugzeuge vor - eine 737-800 und den Airbus A340-600.
Am 29. November 2007 wurden wir zum stolzen offiziellen Beförderer des südafrikanischen Rugby-Teams, der Springboks, und unterzeichneten einen Sponsorenvertrag mit South African Rugby.
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